Thanthana Phonakul Thantana is living in Thailand and is interested in art, food and culture.

Final Destination: Bloodlines

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Nach einer 14‑jährigen Pause meldet sich die „Final Destination“-Reihe mit ihrem sechsten Teil zurück: Final Destination: Bloodlines, inszeniert von Adam B. Stein und Zach Lipovsky, entfaltet erneut die unverkennbare Mischung aus schwarzem Humor und spektakulären Todesfallen, die das Franchise berühmt gemacht haben.

Im Zentrum steht die College-Studentin Stefani Reyes, die seit Wochen von einem apokalyptischen Albtraum im Skyview Tower des Jahres 1968 heimgesucht wird. Dieser Vision lebt sie nach, indem sie ihre entfremdete Großmutter Iris sucht, um das Rätsel um den mysteriösen Überlebenskampf in ihrer Familie zu lösen. Gemeinsam versuchen sie und Stefanis Familie, Deaths unausweichlichen Plan zu durchbrechen, bevor die nächste Katastrophe eintritt.

Die erste Katastrophe im gläsernen Restaurant des Skyview Towers gilt als eine der besten und längsten der gesamten Reihe. Sie setzt nonchalant den Ton für die Mischung aus Grauen und makaberer Komik, die sich durch den gesamten Film zieht.

Wie gewohnt glänzt Bloodlines mit Rube‑Goldberg‑artigen Unfällen, bei denen banale Alltagsgegenstände zu tödlichen Maschinen werden – von rotierenden Deckenventilatoren bis zum heimtückischen Mixer. Zwischendurch blitzen immer wieder Verweise auf frühere Teile auf, etwa durch einen letzten Auftritt von Tony Todd, der emotionalen Tiefgang in den Abschiedsthriller bringt. Trotz aller kreativen Eskapaden bleiben die Protagonisten eher skizzenhaft. Ihre persönlichen Motivationen kommen zu kurz, wodurch emotionale Bindung ausbleibt. Gegen Ende driftet der Film etwas in Erwartbares ab und endet weniger subtil, als es manche Fans erhofft hatten. Das große Finale wirkt im Vergleich zur Einleitung verblüffend konventionell.

Kommerziell ist Bloodlines ein Volltreffer: Mit weltweit über 285 Mio. US‑$ ist es der erfolgreichste Teil der Reihe. Kritiker honorieren das Comeback mit überwiegend positiven Stimmen; auf Rotten Tomatoes liegt der Score bei beeindruckenden 92 %.

Final Destination: Bloodlines liefert genau das, was Fans der Serie erwarten: eine Explosion aus Gorespektakel, schwarzem Humor und cleveren Todessequenzen. Wer auf tiefgreifende Charakterdramen verzichten kann und stattdessen eine Achterbahnfahrt schauriger Einfälle genießen will, wird hier bestens unterhalten.

Den offiziellen Trailer gibt’s hier zu sehen:
Final Destination Youtube Trailer

Thanthana Phonakul Thantana is living in Thailand and is interested in art, food and culture.

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